Preispolitik à la Amazon.de

22. August 2012

Anfang Juli bestellte ich bei Amazon.de eine 128-GB-SSD vom Typ Crucial m4 für mein Notebook. Der Zeitpunkt erschien mir günstig, da der Preis um ca. 10 Euro auf knapp 104 Euro gefallen war. Mit der SSD bin ich bis heute sehr zufrieden. Nun senkte Amazon.de den Preis für die SSD jedoch auf 89 Euro – immerhin eine Differenz von knapp 15 Euro. Da die Rücksendefrist noch nicht abgelaufen war, hätte ich die SSD nun einfach zurücksenden und zum niedrigeren Preis neu bestellen können. Aber muss das wirklich sein? Auch wenn es bei Amazon.de keine Tiefpreisgarantie mehr gibt: Wenn man mir die Preisdifferenz direkt erstatten würde, könnte man sich so die Kosten für die Rücksendung sowie den Versand der neuen SSD sparen. Genau das habe ich Amazon.de per E-Mail angeboten – und die Antwort kam postwendend:

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Also gut, wenn sie es so wollen… Also flugs ein Image der Windows-Installation angefertigt, selbige anschließend gelöscht, kostenfreies Rücksende-Etikett bei Amazon.de angefordert und die SSD verpackt und zur Post gebracht. Bereits wenige Stunden später kam per E-Mail die Bestätigung über die Gutschrift in Höhe von knapp 104 Euro. Und schon habe ich die SSE zum Preis von 89 Euro neu bestellt.

Fazit: Ein kleines bisschen Aufwand, aber eine Ersparnis von knapp 15 Euro und eine nagelneue SSD für mich – nicht so schlecht. Und Amazon.de? Nun, ihr Prinzip „keine Tiefpreisgarantie mehr“ haben sie auf jeden Fall kompromisslos durchgezogen. Aber jetzt mal ehrlich: Hat sich das wirklich gelohnt? Anscheinend heißt es dort: „Keine Tiefpreisgarantie – um jeden Preis“…

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Vergleich: Touchlet X5 vs. Ainol Novo 7 Paladin

14. Juni 2012

Nach wie vor bin ich mit meinem Touchlet X5 Tablet sehr zufrieden. Doch um nicht in Verdacht zu geraten, von PEARL bezahlt zu werden, möchte ich nach meinen ersten Eindrücken nun auch noch ein paar “harte Fakten” nachliefern. Und da bietet es sich an, das X5 mit dem Tablet zu vergleichen, das ihm von den Daten und dem Preis her am nächsten kommt: Dem Ainol Novo 7 Paladin.

Ainol

Da ich selbst kein Ainol Novo 7 Paladin besitze, greife ich für den Vergleich auf den Test des Tablets zurück, den die Zeitschrift c’t in ihrer Ausgabe Nr. 07/2012 veröffentlicht hat. Der komplette Test, in dem das Ainol mit dem Huawei MediaPad und dem Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N verglichen wurde, kann hier (kostenpflichtig) heruntergeladen werden.

Zunächst zu den Gemeinsamkeiten des X5 und des Ainol. Beide Geräte laufen unter Android 4.0 (Ice Cream Sandwich), haben ein 7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 800 x 480, einen 1-GHz-Prozessor und 512 MB RAM. Auch von den Maßen (Ainol: 176x 110 x 13 mm, X5: 191 x 116 x 11 mm) und dem Gewicht (Ainol: 325 g, X5: 304 g) her ähneln sich beide Geräte. Und schließlich kosten beide Geräte um die 100 Euro.

Doch nun zu dem, was die beiden Geräte unterscheidet. In Sachen Ausstattung fällt zunächst auf, dass das Ainol weder einen HDMI-Ausgang noch eine eingebaute Kamera hat. Das X5 verfügt sowohl über einen Mini-HDMI-Ausgang als auch über eine Kamera, wenngleich diese mit 0,3 Megapixeln allenfalls für gelegentliche Videotelefonie geeignet ist. Die restliche Ausstattung ist nahezu identisch; beispielsweise verfügen weder das Ainol noch das X5 über integriertes UMTS, GPS oder Bluetooth.

Laut dem c’t-Test wird das Novo 7 Paladin vermutlich ohne Zertifizierung von Google ausgeliefert, wodurch im Play Store einige Apps wie z. B. Facebook, Skype, Flash oder Angry Birds nicht verfügbar sind. Auf dem X5 ließen sich alle genannten Apps problemlos installieren; der Adobe Flash Player war sogar vorinstalliert. Das X5 wird bei Google Play übrigens als Modell “PEM727HC” eines unbekannten Herstellers erkannt.

Play

Die c’t lobt in ihrem Test die lange Laufzeit des Ainol – über acht Stunden hielt das Gerät beim Videoschauen und WLAN-Surfen durch. Über die Laufzeit des X5 kann ich mangels ausreichend Freizeit noch nicht endgültig urteilen, sie wird aber vermutlich eher darunter liegen. Bemängelt wird beim Ainol die Ladezeit von bis zu 7 Stunden – beim X5 geht dies definitiv schneller. Außerdem nervte das Novo 7 Paladin den Tester durch gelegentliche Hakler oder gar Komplett-Abstürze – letzteres hatte ich beim X5 bislang überhaupt noch nicht.

Das Fazit der c’t lautet: “Das Billig-Tablet Novo spielt, wie der Preis vermuten lässt, einige Klassen tiefer als die beiden Markengeräte – trotz seiner langen Laufzeit. Wer sein Tablet täglich in die Hand nehmen will und keine hohe Frustrationstoleranz hat, sollte die Finger davon lassen.” Für das X5 gilt das meiner Meinung nach nicht. Natürlich muss man auch hier einige Kompromisse machen, doch wer nicht mehr als 100 Euro für ein Tablet ausgeben kann oder will, kann beim PEARL-Tablet aus meiner Sicht nichts falsch machen.


Erste Eindrücke vom Touchlet X5 Tablet

11. Juni 2012

Nach langem Warten hat PEARL das Touchlet X5 Tablet nun endlich auf Lager und hat mir mein am 29.04.2012 bestelltes Exemplar geliefert. Der erste Eindruck ist sehr positiv: Das Tablet macht äußerlich einen hochwertigen Eindruck, ist ordentlich verarbeitet und liegt gut in der Hand.

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Am meisten war ich aber natürlich darauf gespannt, wie es sich mit dem X5 arbeiten lässt. Und auch hier kann ich bislang nur Gutes berichten: Android 4.0 läuft auf dem X5 trotz nur 512 MB RAM absolut flüssig. Alle bisher installierten Apps funktionieren problemlos. Ein gutes Indiz für die Performance sind Spiele – und das flugs zum Testen installierte Angry Birds läuft so gut, dass ich das X5 für die nächste Stunde an meine Freundin abtreten durfte…

Wie sich das X5 auf Dauer bewährt, bleibt natürlich noch abzuwarten. Dennoch kann ich schon jetzt sagen: Für den Kampfpreis von 100 Euro ist das Touchlet X5 eine klare Empfehlung. Natürlich muss man sich von vornherein darüber im Klaren sein, was das Gerät kann und was nicht. Wer etwa ein großes Display mit hoher Auflösung benötigt, mit dem Tablet auch unterwegs online sein will oder Wert auf eine halbwegs brauchbare Kamera legt, liegt beim X5 falsch. Meine Erwartungen wurden jedoch voll erfüllt.


Mein erstes Mal als Spieletester

22. Mai 2012

Adventures sind mein Lieblingsgenre bei Computerspielen. Ich spiele sie schon, seit ich meinen ersten Computer bekommen habe. Das war im Jahre 1991 und das Spiel hieß „The Secret of Monkey Island„. Seitdem habe ich so ziemlich alles, was an Adventures auf den Markt gekommen ist und mit halbwegs akzeptablen Bewertungen versehen wurde, gespielt. Insgesamt waren das bis heute knapp 60 Titel, von A wie „Ankh“ bis Z wie „Zak McKracken“.

Entsprechend groß war meine Freude, als ich vom Online-Spielemagazin KGN die Chance erhielt, das neue Adventure “Der Fall John Yesterday” für sie zu testen.

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Inzwischen ist mein Testbericht auf der KGN-Website online und ich kann nicht verhehlen, dass ich ein bisschen stolz darauf bin. Mein erstes Mal als Spieltester war auf jeden Fall sehr schön!


Warten auf das Touchlet X5

20. Mai 2012

Eigentlich bin ich kein Freund von Billig-Artikeln. Aber ich wollte auch nicht mehrere hundert Euro für ein Pad ausgeben, das für mich zunächst nicht mehr als ein Spielzeug sein soll. Und so wurde ich auf das 7″-Tablet Touchlet X5 aufmerksam, das Pearl im Angebot hat.

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Bestellt habe ich es bereits am 29.04.2012, doch lieferbar ist es bis heute noch nicht. Laut der letzten Status-E-Mail rechnet man heute (!) mit der nächsten Warenlieferung. Ich bin sehr gespannt. Sobald ich das X5 endlich in Händen halte, werde ich natürlich darüber berichten.


Der felende Buchstabe

29. Juli 2010

Eigentlich finde ich es nicht sonderlich amüsant, dass der neue DivX-Plus-Player nach Abspielen eines Videoclips automatisch Werbung einblendet. Diese Werbung war dann allerdings doch sehr erheiternd – wenn auch unfreiwillig…

Werbung im DivX-Plus-Player