Vergleich: Touchlet X5 vs. Ainol Novo 7 Paladin

Nach wie vor bin ich mit meinem Touchlet X5 Tablet sehr zufrieden. Doch um nicht in Verdacht zu geraten, von PEARL bezahlt zu werden, möchte ich nach meinen ersten Eindrücken nun auch noch ein paar “harte Fakten” nachliefern. Und da bietet es sich an, das X5 mit dem Tablet zu vergleichen, das ihm von den Daten und dem Preis her am nächsten kommt: Dem Ainol Novo 7 Paladin.

Ainol

Da ich selbst kein Ainol Novo 7 Paladin besitze, greife ich für den Vergleich auf den Test des Tablets zurück, den die Zeitschrift c’t in ihrer Ausgabe Nr. 07/2012 veröffentlicht hat. Der komplette Test, in dem das Ainol mit dem Huawei MediaPad und dem Samsung Galaxy Tab 7.0 Plus N verglichen wurde, kann hier (kostenpflichtig) heruntergeladen werden.

Zunächst zu den Gemeinsamkeiten des X5 und des Ainol. Beide Geräte laufen unter Android 4.0 (Ice Cream Sandwich), haben ein 7-Zoll-Display mit einer Auflösung von 800 x 480, einen 1-GHz-Prozessor und 512 MB RAM. Auch von den Maßen (Ainol: 176x 110 x 13 mm, X5: 191 x 116 x 11 mm) und dem Gewicht (Ainol: 325 g, X5: 304 g) her ähneln sich beide Geräte. Und schließlich kosten beide Geräte um die 100 Euro.

Doch nun zu dem, was die beiden Geräte unterscheidet. In Sachen Ausstattung fällt zunächst auf, dass das Ainol weder einen HDMI-Ausgang noch eine eingebaute Kamera hat. Das X5 verfügt sowohl über einen Mini-HDMI-Ausgang als auch über eine Kamera, wenngleich diese mit 0,3 Megapixeln allenfalls für gelegentliche Videotelefonie geeignet ist. Die restliche Ausstattung ist nahezu identisch; beispielsweise verfügen weder das Ainol noch das X5 über integriertes UMTS, GPS oder Bluetooth.

Laut dem c’t-Test wird das Novo 7 Paladin vermutlich ohne Zertifizierung von Google ausgeliefert, wodurch im Play Store einige Apps wie z. B. Facebook, Skype, Flash oder Angry Birds nicht verfügbar sind. Auf dem X5 ließen sich alle genannten Apps problemlos installieren; der Adobe Flash Player war sogar vorinstalliert. Das X5 wird bei Google Play übrigens als Modell “PEM727HC” eines unbekannten Herstellers erkannt.

Play

Die c’t lobt in ihrem Test die lange Laufzeit des Ainol – über acht Stunden hielt das Gerät beim Videoschauen und WLAN-Surfen durch. Über die Laufzeit des X5 kann ich mangels ausreichend Freizeit noch nicht endgültig urteilen, sie wird aber vermutlich eher darunter liegen. Bemängelt wird beim Ainol die Ladezeit von bis zu 7 Stunden – beim X5 geht dies definitiv schneller. Außerdem nervte das Novo 7 Paladin den Tester durch gelegentliche Hakler oder gar Komplett-Abstürze – letzteres hatte ich beim X5 bislang überhaupt noch nicht.

Das Fazit der c’t lautet: “Das Billig-Tablet Novo spielt, wie der Preis vermuten lässt, einige Klassen tiefer als die beiden Markengeräte – trotz seiner langen Laufzeit. Wer sein Tablet täglich in die Hand nehmen will und keine hohe Frustrationstoleranz hat, sollte die Finger davon lassen.” Für das X5 gilt das meiner Meinung nach nicht. Natürlich muss man auch hier einige Kompromisse machen, doch wer nicht mehr als 100 Euro für ein Tablet ausgeben kann oder will, kann beim PEARL-Tablet aus meiner Sicht nichts falsch machen.

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